Merck fordert Kurswechsel zur Stärkung Europas
Merck warnt vor den Herausforderungen für den Produktionsstandort Europa und fordert einen strategischen Wandel in der Industriepolitik.
Merck, der große Pharma- und Chemiekonzern, hat sich besorgt über die Zukunft des Produktionsstandorts Europa geäußert. In einer aktuellen Mitteilung betont das Unternehmen, dass die Wettbewerbsfähigkeit in der Region erheblich unter Druck steht. Steigende Energiekosten und regulatorische Hürden setzen der Industrie zu und machen die europäischen Standorte weniger attraktiv im globalen Wettbewerb.
Die Zeit drängt, lautet das Fazit von Merck. Der Konzern fordert ein Umdenken in der Industriepolitik. Insbesondere die Förderung innovativer Technologien und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmen werden als essenziell erachtet, um den Standort Europa langfristig zu sichern. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass ein schnelles Handeln nötig ist, um nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, während andere Regionen der Welt deutlich agiler agieren. Ein Kurswechsel scheint unausweichlich, wenn Europa nicht als Produktionsstandort verblassen soll.